Die SPD im Bodenseekreis zeigt sich verwundert über den erneuten Vorstoß der Genossenschaft ‚Regio Bodensee Fisch‘ zu Netzgehegen im Bodensee. „Unseres Erachtens ist die Situation klar: Es gibt keine rechtliche Grundlage für solche Anlagen im Bodensee. Darüber hinaus sehen wir Aquakultur - sowohl im See als auch in Kreislaufanlagen an Land - grundsätzlich kritisch.“ so Rainer Röver, Vorsitzender der Kreis-SPD auf einer Konferenz des Kreisverbands am vergangenen Montag.
Die SPD-Kreistagsfraktion befasste sich auf ihrer Klausurtagung schwerpunktmäßig mit dem Haushalt 2020 sowie den Ergebnissen der Jugendkonferenz Bodenseekreis 2019.
Mit drei Anträgen greift die SPD-Kreistagsfraktion aktuell die Anregungen und Vorschläge der Jugendkonferenz auf, deren Ergebnisse erst kürzlich im Kreistag vorgetragen wurden.
Baff erstaunt war die SPD-Delegation, darunter der Bundestagsabgeordnete Martin Gerster und SPD-Fraktionsvorsitzender Norbert Zeller, dass in Oberteuringen ein Weltmarktführer mit etwa 100 Beschäftigten beheimatet ist, gegründet vor 35 Jahren in einer Garage in Ailingen.
Ende 2018, Anfang 2019 war in der Presse vielfach zu vernehmen: „Hartz IV überwinden!“. Doch was soll an die Stelle der Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch 2. Buch (SGB II) treten? Welche Alternative gibt es und benötigen wir eine solche überhaupt? Vorab gilt es jedoch sich klar zu machen, was Hartz IV ist, wie es funktioniert und welche Idee mit welchen Effekten diesem Leistungssystem zugrunde liegt.
Dieser Tage hat sich der Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Baden-Württemberg, Andreas Stoch, mit Vertretern des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg, des Verbands Badischer Berufsfischer am Bodensee und des Angelsportvereins Konstanz in Immenstaad über die aktuelle Situation am See ausgetauscht. Im Hotel Heinzler wurde deutlich, welch tiefgreifende Auswirkungen die anhaltenden Veränderungen auf den Fischbestand und damit auf die Fischerei, die Gastronomie und den Tourismus am See haben.